Unser Konzept...

 

Seit über 10 Jahren befasse ich mich nun mit der Ausbildung von Reiter und Pferd – zuerst als Trainerassistent, später dann nach weiterer Ausbildung als Trainer C und schließlich Trainer B.

Während am Anfang meiner Tätigkeit die Turniervorbereitung von Reitern und das Vorstellen von Pferden in Dressur- und Springprüfungen im Vordergrund stand, habe ich dem Turniersport inzwischen den Rücken gekehrt. Zu oft werden meines Erachtens inzwischen Pferde prämiert und ausgezeichnet, die keine reelle Ausbildung genossen haben, die in kürzester Zeit zu Höchstleistung gebracht werden, diesen jedoch körperlich auf Dauer nicht gewachsen sind. Ebenso findet man Reiter auf den vorderen Plätzen, die zwar adrett auf dem Pferd sitzen, denen jedoch das Wissen über die Physiologie ihres Pferdes, über den korrekten Trainingsaufbau und die Arbeit zur Gesunderhaltung des Pferdes fehlt.

Ich habe es mir daher zum Ziel gesetzt, Reiter zu unterstützen, die mit ihren Pferden ernsthaft und ihren psychischen und physischen Eigenschaften entsprechend auf Dauer arbeiten wollen, deren Ziel nicht das Erreichen irgendeiner Platzierung ist, sondern die Gesunderhaltung und Zufriedenheit des Pferdes.

Für die ernsthafte Arbeit mit Pferde ist ein Grundwissen über die physiologischen Grundlagen sowie die Psyche des Pferdes unabdingbar. Dieses Grundwissen zu vermitteln ist mein Anliegen.

In den letzten Jahren habe ich es mir daher zur Aufgabe gemacht, Reiter, die sich selbst als „Freizeitreiter“ bezeichnen, davon zu überzeugen, dass auch Freizeitpferde ein gewisses Maß an dressurmäßiger Arbeit benötigen, um dauerhaft gesund und zufrieden zu bleiben.

Ein Pferd kann nicht gesund und zufrieden bleiben, wenn es in kurzen Abständen immer wieder zu Höchstleistungen gebracht wird - also während einer Turniersaison von Turnier zu Turnier transportiert wird, ohne zwischendrin genügend Regenerationsmöglichkeiten zu haben - und gar nicht erst über Jahre hinweg schonend aufgebaut wurde.

Ebenso wird aber auch ein Pferd, das täglichen Koppelgang genießt und – wenn es das Wetter zulässt – einmal die Woche am langen Zügel ins Gelände geritten wird, kaum gesund alt werden können. Ein Pferd braucht wie jeder Sportler einen durchdachten Trainingsplan, der seine physischen, motorischen aber auch psychischen Fähigkeiten berücksichtigt und immer wieder neu den Gegebenheiten angepasst wird.

Mein Anliegen ist es, dem mitdenkenden Reiter die Grundlagen der Trainingslehre und der klassischen Reitlehre der alten Meister nahe zu bringen und ihm bei der schonenden Ausbildung und dauerhaften Gesunderhaltung des Pferdes behilflich zu sein.

Außerdem möchte ich eine bessere Verständigung zwischen Reiter und Pferd erreichen, um die Vertrauensbasis zu stärken und somit die Basis für ein Reiten in Harmonie und Einklang zu schaffen.

Nur wenn Reiter und Pferd in Harmonie miteinander arbeiten, können sie ihr gesamtes Potential ausschöpfen und einer langen kameradschaftlichen Beziehung steht nichts im Weg!